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Phishing URL Checker

Prüfe jede URL gegen 4 Threat-Intelligence-Quellen in Sekunden

Du hast einen verdächtigen Link per E-Mail oder SMS erhalten? Prüfe sofort, ob er als Phishing, Malware oder Bedrohung gemeldet ist. Unser Tool fragt URLhaus, Google Safe Browsing, PhishTank und VirusTotal parallel ab und liefert ein klares Ergebnis mit Risiko-Score.

Gib eine URL, einen Domainnamen oder eine IP-Adresse ein, um zu prüfen, ob sie als Phishing oder Malware gemeldet ist.

4 Threat-Intelligence-Quellen

Gleichzeitige Abfrage von URLhaus (abuse.ch), Google Safe Browsing, PhishTank und VirusTotal. Jede Quelle arbeitet unabhängig für maximale Erkennungsabdeckung.

Risiko-Score 0-100

Ein gewichteter Score basierend auf der Zuverlässigkeit jeder Quelle. Google Safe Browsing wiegt schwerer als Community-Datenbanken. Risikostufe von Keine bis Kritisch.

URL, Domain oder IP-Adresse

Prüfe eine vollständige URL, einen nackten Domainnamen oder eine IP-Adresse. Das Tool normalisiert die Eingabe automatisch und fragt kompatible Quellen ab.

Detaillierte Ergebnisse pro Quelle

Sieh dir das Urteil jeder Quelle einzeln an: Status, Bedrohungstypen, Antwortzeit und Referenzlink. Identifiziere, welche Datenbank die URL gemeldet hat.

Diagnostik und Abdeckung

Präzise Diagnostik informiert dich, ob eine Quelle nicht verfügbar ist, ein Timeout hatte oder die Abdeckung eingeschränkt ist. Volle Transparenz über die Zuverlässigkeit.

Warum verdächtige URLs prüfen?

Über 90 % aller Cyberangriffe beginnen mit einer Phishing-E-Mail (Quelle: APWG). Die Taktik ist simpel: Eine URL führt auf eine gefälschte Seite, die einen echten Dienst imitiert. Du gibst deine Zugangsdaten ein. Der Angreifer fängt sie ab.

Allein im ersten Halbjahr 2024 wurden weltweit über 2 Millionen Phishing-Seiten registriert. Die Lebensdauer einer Phishing-URL beträgt oft nur wenige Stunden. Je schneller du prüfst, desto besser bist du geschützt.

Drei Gründe, einen Link vor dem Klicken zu prüfen:

  • Persönlicher Schutz : Eine einzige gefälschte Login-Seite reicht aus, um dein Bankkonto, dein E-Mail-Postfach oder dein Social-Media-Profil zu übernehmen
  • Schutz deiner Organisation : Laut IBM kostet ein erfolgreicher Phishing-Angriff ein Unternehmen im Schnitt 4,76 Mio. USD. Ein einziger Klick eines Mitarbeiters kann das gesamte Netzwerk kompromittieren
  • Proaktive Überprüfung : Wenn du eine Website betreibst, prüfe regelmäßig, ob deine Domain fälschlicherweise in Bedrohungsdatenbanken gelistet ist. Falsche Einträge können deine E-Mail-Zustellung und deinen Ruf schädigen

So verwendest du den Phishing URL Checker in 3 Schritten

Schritt 1: Verdächtige URL eingeben

Füge die vollständige URL in das Eingabefeld ein. Das Tool akzeptiert drei Formate:

  • Vollständige URL: https://suspicious-site.com/login
  • Nackte Domain: suspicious-site.com
  • IP-Adresse: 192.168.1.1

Schritt 2: Prüfung starten

Klicke auf Prüfen. Das Tool fragt bis zu 4 Threat-Intelligence-Quellen gleichzeitig ab. Die Antwort kommt in der Regel innerhalb von 2-5 Sekunden.

Schritt 3: Bericht analysieren

Der Bericht liefert vier Informationsebenen:

  • Gesamturteil : Sauber, Verdächtig, Bösartig oder Unbestimmt. Das ist dein schnellstes Signal
  • Risiko-Score : Von 0 (kein Risiko) bis 100 (kritisch). Ab 60 ist Vorsicht geboten, ab 85 solltest du den Link unter keinen Umständen öffnen
  • Details pro Quelle : Status, erkannte Bedrohungstypen und Antwortzeit jeder einzelnen Datenbank
  • Diagnostik : Transparente Informationen über Fehler, Warnungen oder eingeschränkte Abdeckung einzelner Quellen

Wie funktionieren Threat-Intelligence-Datenbanken?

Threat-Intelligence-Datenbanken sammeln Informationen über bösartige URLs aus mehreren Kanälen. Nutzer melden verdächtige Seiten. Automatisierte Crawler analysieren Malware-Verhalten. Honeypots locken Angreifer an und protokollieren deren Taktiken. Sicherheitsanbieter teilen Erkenntnisse untereinander.

Das Ergebnis: laufend aktualisierte Blacklists, gegen die jede URL in Echtzeit geprüft werden kann.

QuelleSpezialitätAbdeckung
URLhaus (abuse.ch)Malware, Botnets, C2Kostenlos, Echtzeit-Updates
Google Safe BrowsingPhishing, unerwünschte Software10.000+ Lookups/Tag
PhishTankNur PhishingOpenDNS-Community
VirusTotalMulti-Engine (70+ AV)500 Anfragen/Tag (kostenlos)

Berechnung des Risiko-Scores

Der Risiko-Score gewichtet die Ergebnisse aller Quellen nach ihrer Zuverlässigkeit. Eine Meldung bei Google Safe Browsing wiegt schwerer als eine bei PhishTank, weil Google weniger Falschmeldungen produziert. Der maximale Score beträgt 105, normalisiert auf eine Skala von 0 bis 100.

QuelleGewichtBegründung
Google Safe Browsing40Umfassendste Datenbank, wenige Falschmeldungen
VirusTotal30Aggregation von 70+ Engines
URLhaus20Malware-Spezialist, sehr reaktiv
PhishTank15Community-getrieben, Phishing-fokussiert
ScoreStufeInterpretation
0KeineKeine Quelle meldet die URL
1-29NiedrigVon einer kleineren Quelle gemeldet
30-59MittelVon mindestens einer zuverlässigen Quelle gemeldet
60-84HochVon mehreren Quellen gemeldet
85-100KritischKonsens unter den großen Quellen

FAQ - Häufig gestellte Fragen

F: Wie prüfe ich, ob ein Link Phishing ist?

A: Füge die verdächtige URL in das Eingabefeld ein. Klicke auf Prüfen. Das Tool fragt 4 Bedrohungsdatenbanken parallel ab. Du erhältst ein klares Urteil, sauber, verdächtig oder bösartig, plus einen Risiko-Score von 0 bis 100.

F: Ist das Ergebnis zu 100 % zuverlässig?

A: Kein einzelnes Tool erkennt jede Bedrohung. Ein sauberes Ergebnis bedeutet: Keine der 4 Quellen meldet die URL zum Zeitpunkt der Abfrage. Neue Phishing-Seiten können noch nicht erfasst sein. Kombiniere das Ergebnis immer mit gesundem Menschenverstand.

F: Kann ich eine Domain ohne vollständige URL prüfen?

A: Ja. Gib den nackten Domainnamen ein (z.B. example.com). Das Tool erkennt das Format automatisch. IP-Adressen funktionieren genauso.

F: Was tun, wenn eine URL als bösartig eingestuft wird?

A: Klicke auf keinen Fall auf den Link. Melde die URL an deinen E-Mail-Anbieter oder IT-Sicherheitsbeauftragten. Wenn du die betroffene Domain betreibst, prüfe die Details pro Quelle und beantrage bei der jeweiligen Datenbank eine Überprüfung (Delisting).

Kopiere die URL aus der E-Mail, SMS oder Nachricht. Füge sie oben in das Eingabefeld ein. In wenigen Sekunden weißt du, ob der Link in einer der 4 Bedrohungsdatenbanken gemeldet ist. Die Prüfung ist kostenlos und unbegrenzt für URLhaus-Abfragen.

Für umfassenden Schutz kombiniere den Phishing URL Checker mit dem IP Blacklist Checker und der Mail Header Analysis.

Verwandte Tools

ToolZweck
IP Blacklist CheckerPrüfe, ob deine IP auf E-Mail-Blacklists steht
Domain Blacklist CheckerPrüfe, ob deine Domain geblocklistet ist
Mail Header AnalysisAnalysiere Header einer verdächtigen E-Mail
Page Crawl CheckerAnalysiere das Crawl-Verhalten einer Webseite

Nützliche Ressourcen