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IPv6-Subnetzrechner

Berechne Subnetze, Adressbereiche und Reverse-DNS für IPv6

Gib eine IPv6-Adresse mit CIDR-Präfix ein und erhalte sofort den Netzwerkbereich, die Adressformen, den Reverse-DNS-Eintrag (ip6.arpa) und den Adresstyp.

Sofortige Berechnung

Netzwerkadresse, letzte Adresse, Gesamt-IPs in 2^N-Notation und CIDR-Präfixdetails in Millisekunden.

Mehrere Adressformen

Komprimiert, erweitert, vollständig und Reverse-DNS (ip6.arpa) nach RFC 5952 in einem Ergebnis.

Adresstyp-Erkennung

Erkennt Global Unicast, Link-Local, ULA, Multicast, Loopback und IPv4-mapped automatisch.

Intelligente Diagnose

Warnt bei nicht-standardkonformen Subnetzen, veralteten Bereichen und IPv4-mapped-Adressen.

100 % kostenlos

Keine Registrierung. Unbegrenzte Berechnungen. Kein Tracking.

Warum diesen IPv6-Subnetzrechner verwenden?

128 Bit, hexadezimale Notation, 8 Gruppen mit Doppelpunkt-Trennung. IPv6-Subnetze im Kopf berechnen ist keine Option. Dieses Tool liefert Netzwerkgrenzen, Reverse-DNS und Adresstyp in Millisekunden.

Typische Anwendungsfälle:

  • Netzwerkplanung: Dimensioniere /48-, /56- oder /64-Subnetze nach RFC 6177
  • Reverse-DNS: Generiere ip6.arpa-Einträge für PTR-Records (RFC 3596)
  • Adressprüfung: Validiere IPv6-Adressen und Präfixlängen vor dem Deployment
  • Dokumentation: Exportiere erweiterte und komprimierte Formen nach RFC 5952

Was ist eine IPv6-Adresse?

Eine IPv6-Adresse umfasst 128 Bit. Sie wird als 8 Gruppen von je 4 Hexadezimalziffern geschrieben, getrennt durch Doppelpunkte. Die Notation :: komprimiert aufeinanderfolgende Nullgruppen (RFC 5952).

Beispiel:

Komprimiert:  2001:db8::1
Erweitert:    2001:0db8:0000:0000:0000:0000:0000:0001

Der CIDR-Präfix (z. B. /64) trennt Netzwerk- von Host-Bits. Bei /64 identifizieren 64 Bits das Netzwerk. Die restlichen 64 Bits stehen für Hosts bereit.


So berechnest du ein IPv6-Subnetz

Drei Schritte, ein Prinzip: die CIDR-Präfixlänge bestimmt alles.

  1. Präfix isolieren: Die ersten N Bits bilden die Netzwerkadresse
  2. Host-Bits berechnen: 128 - N = verfügbare Bits für Hosts
  3. Bereich ableiten: Netzwerkadresse (Host-Bits = 0) bis letzte Adresse (Host-Bits = 1)

Beispiel: 2001:db8:abcd::/48

ElementWert
Präfix/48 (48 Netzwerk-Bits)
Host-Bits80 Bits
Anzahl Adressen2^80 (ca. 1,2 × 10^24)
Mögliche /64-Subnetze65.536 (2^16)

Tabelle gängiger IPv6-Präfixe

PräfixTypische VerwendungAdressen/64-Subnetze
/128Einzelner Host (Loopback, Anycast)10
/127Punkt-zu-Punkt-Link (RFC 6164)20
/64Standard-LAN, erforderlich für SLAAC (RFC 4862)2^641
/56Privatkunde, typische ISP-Zuweisung (RFC 6177)2^72256
/48Standort- oder Unternehmenszuteilung2^8065.536
/32ISP-Zuteilung durch RIR2^964.294.967.296

Ein /32 enthält über 4 Milliarden /64-Subnetze. Jedes einzelne bietet 2^64 Adressen.


Unterschiede zwischen IPv4- und IPv6-Subnetzen

MerkmalIPv4IPv6
Adressgröße32 Bit (4,3 Mrd. Adressen)128 Bit (3,4 × 10^38 Adressen)
MaskennotationDezimal (255.255.255.0) oder CIDRNur CIDR (/N)
BroadcastJa, letzte Adresse reserviertNein, ersetzt durch Multicast (ff02::1)
Standard-Subnetz/24 (254 nutzbare Hosts)/64 (2^64 Hosts)
Nutzbare AdressenGesamt minus 2 (Netzwerk + Broadcast)Alle Adressen im Block nutzbar
AutokonfigurationDHCP erforderlichSLAAC (RFC 4862) oder DHCPv6

Kernunterschied: IPv6 kennt kein Broadcast. Die letzte Adresse im Subnetz ist nutzbar.


IPv6-Adresstypen

Jede IPv6-Adresse gehört zu einem definierten Typ. Das Tool erkennt ihn automatisch.

TypPräfixVerwendung
Global Unicast2000::/3Öffentlich routbar, weltweit eindeutig (RFC 3587)
Link-Localfe80::/10Nur im lokalen Segment, automatisch generiert
Unique Local (ULA)fd00::/8Privat, nicht routbar im Internet (RFC 4193)
Multicastff00::/8Gruppenadressierung, ersetzt Broadcast
Loopback::1/128Lokale Schnittstelle, Pendant zu 127.0.0.1
IPv4-mapped::ffff:0:0/96IPv4-Adresse im IPv6-Format eingebettet

Hinweis: ULA nutzt in der Praxis fd00::/8. Der übergeordnete Block fc00::/7 ist reserviert, aber fc00::/8 wurde nie zugewiesen.


❓ FAQ - Häufig gestellte Fragen

F: Was ist ein IPv6-Subnetz?

A: Eine logische Unterteilung des 128-Bit-Adressraums. Standard: /64 mit 2^64 Adressen pro LAN. Definiert in RFC 4291.


F: Welche Präfixlänge sollte ich wählen?

A: /64 für ein LAN (Pflicht für SLAAC). /48 für einen Standort. /56 für Privatkunden. /32 für ISPs. /128 für einzelne Hosts. RFC 6177 empfiehlt mindestens /48 für Endkunden.


F: Wie funktioniert Reverse-DNS bei IPv6?

A: Jedes Nibble (4 Bits) der vollen Adresse wird umgekehrt und durch Punkte getrennt, unter ip6.arpa. Bei 32 Nibbles ergibt das eine 63 Zeichen lange Domain. Das Tool generiert sie automatisch.


F: Verwendet IPv6 Subnetzmasken?

A: Nein. IPv6 nutzt ausschließlich CIDR-Notation (/N). Dezimalmasken wie 255.255.255.0 existieren bei IPv6 nicht.


F: Hat IPv6 Broadcast-Adressen?

A: Nein. IPv6 ersetzt Broadcast vollständig durch Multicast. ff02::1 erreicht alle Knoten im lokalen Segment. Die letzte Adresse eines Subnetzes ist daher nutzbar.


F: Was ist eine IPv4-mapped-Adresse?

A: Eine Adresse im Bereich ::ffff:0:0/96, z. B. ::ffff:192.0.2.1. Sie bettet IPv4 in IPv6 ein und wird bei Dual-Stack-Übergängen verwendet.


F: Wie funktioniert CIDR bei IPv6?

A: Identisch wie bei IPv4. Die Zahl nach dem Schrägstrich gibt die Netzwerk-Bits an. 2001:db8::/32 = 32 Netzwerk-Bits, 96 Bits für Subnetze und Hosts.


Ergänzende Tools

ToolNutzen
IPv4-SubnetzmaskeNetzwerk, Broadcast und Wildcard einer IPv4-Adresse berechnen
Reverse-DNSDen Hostnamen zu einer IP-Adresse ermitteln
Meine IP-AdresseDeine öffentliche IP-Adresse anzeigen (IPv4 und IPv6)

Nützliche Ressourcen